News
25.03.2010
Maximum der Erdölförderung schon 2014 erreicht
Wissenschaftler der Kuwait University und der Kuwait Oil Company haben mit Hilfe eines neuen Prognosemodells errechnet, dass "Peak Oil" - das Ölfördermaximum - nicht erst 2020 oder später, sondern bereits im Jahr 2014 erreicht wird.
Es handelt sich hierbei um den Zeitpunkt, an dem das Maximum der Ölproduktion erreicht wird, die im
Anschluss stetig abfällt, bis sie vollständig erschöpft ist.
Die bisherigen Vorhersagemodelle ergaben einen Zeitpunkt für 2020 oder später, das neue Modell beinhaltet
jedoch mehr Faktoren und sage daher "Peak Oil" noch exakter voraus, berichteten die Forscher.
Die Wissenschaftler dieser Studie schätzen die gesamten Ölreserven auf 2140 Milliarden Barrel Öl, von denen jedoch lediglich 1161 Barrel gefördert werden können.
Solarstrom-Förderung in Deutschland sinkt zum 1. Juli nochmals deutlich
27.02.2010
Laut einem am 23.02.2010 vorgelegtem Kabinettsbeschluss der schwarz-gelben Koalition soll die Solarstrom-Förderung erneut gekürzt werden. Dadurch wird die Förderung von Solarstrom-Anlagen deutlich gekürzt werden. Des Weiteren werden PV-Anlagen auf Ackerflächen nicht mehr gefördert.
Diese Kürzungen betreffen zwar auch die Solarthermie, trotzdem fällt die Billianz bei der Solarthermie dank zusätzlicher Nutzungsmöglichkeiten sowie der Möglichkeit zur Wärmespeicherung wesentlich besser aus - eine Solarthermie-Anlage mit ORC-Kreislauf zur Stromerzeugung wird nachts aus dem thermischen Speicher versorgt, während die Photovoltaik-Anlage nachts (bzw. bei starker Bewölkung, z.B. während einem Gewitter) keinen Strom liefert.
Hohe Verluste für PV-Anlagen
10.12.2009
Wie der Solarserver meldet, drohen den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen hohe Verluste. Seit dem 01.01.2009 müssen neue Solarstromanlagen, die an das Netz gehen, bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Ohne diese Anmeldung ist der Energieversorger nicht verpflichtet, den eingespeisten Strom zum EEG zu vergüten. Diese Vorschrift ist jedoch vielen Betreibern nicht bekannt. Der gesamte mögliche Verlust wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Theoretisch könnten sogar bereits bezahlte Vergütungen zurück gefordert werden.
Superkraftwerk Sonne
05.12.2009
Laut einem ausführlichen Artikel bei Spiegel-Online liegt die Zukunft ganz klar in der solarthermischen Stromerzeugung. Wie das Online-Magazin berichtet, sind zahlreiche Projekte bis zum Jahr 2020 geplant, allein der Anteil der Solarthermie soll bis zu 12 Gigawatt betragen. Allein Spanien will bis 2013 gut 3 Gigawatt mit solarthermischen Kraftwerken erzeugen. Eine Herausvorderung wird jedoch der Transport der Energie vom Süden in nördlichere Breitengrade sein. Hier in Deutschland kann die Technik von First Sun Energy punkten, denn gerade in den gemäßigten Klimazonen kann die Wärme-Energie nach der Stromerzeugung weiterverwendet werden, und spart dadurch erhebliche Summen für Gas oder Öl.
100% erneuerbare Energien in 40 Jahren sind machbar
03.12.2009
Wie n-tv.de berichtet, hält der Chef des UN-Umweltprogrammes, Herr Achim Steiner, es für durchaus realistisch, den Anteil der erneuerbaren Energien innerhalb der nächsten 40 Jahre auf 100% auszubauen.
Deutschland könne hier durch Modernisierung seiner Energiestruktur zu einem Vorbild werden.Derweil fordern die Grünen konkrete Taten von Bundesumweltminister Röttgen (CDU). Dieser hatte angekündigt, den bundesdeutschen Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 fast vollständig durch erneuerbare Energien decken zu wollen - ein hoch gestecktes Ziel, das mit der zukunftssicheren und umweltfreundlichen Solarthermie sicher zu schaffen ist.